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Software & Produktvertrieb

Configurix: 3D-Produktkonfigurator mit CPQ

5 Min. Lesezeit

Wenn ein Produkt nach Maß, Material und Zubehör zusammengestellt wird, braucht der Vertrieb mehr als ein schönes Produktfoto. Auswahl, technische Regeln und Angebotsdaten müssen zusammenpassen. Configurix stellt dafür individuell entwickelte 3D-Produktkonfiguratoren und CPQ-Software vor. Dieser Überblick richtet sich an Hersteller, Fachhändler und Montagebetriebe in Österreich, die einen solchen Prozess vorbereiten möchten. Grundlage sind die öffentlichen Anbieterinformationen; konkrete Leistungen und Schnittstellen sind für das jeweilige Projekt abzustimmen.

Symbolbild: Konzeptionelles 3D-Modell einer Pergola mit Lamellendach, separatem Seitenscreen und Materialmustern
Symbolbild

Was Configurix für konfigurierbare Produkte anbietet

Configurix entwickelt 3D-Produktkonfiguratoren für komplexe und maßgefertigte Produkte. Die internationale Website beschreibt die Verbindung von visueller Auswahl, Produktregeln, Kalkulation und Vertrieb. Angesprochen werden Hersteller ebenso wie Händler und Betriebe, die Produkte beraten, anbieten oder montieren.

Zu den dargestellten Produktbereichen gehören unter anderem Pergolen, Veranden, Markisen, Türen, Zäune und Carports. Für deutschsprachige Interessenten stellt Configurix 3D-Konfiguratoren und individuelle Software auf Deutsch vor. Dort werden ebenfalls Produktkatalog, Konfigurationsregeln, Preise und Vertriebsabläufe zusammengeführt. Die passende Umsetzung hängt vom tatsächlichen Sortiment und dem gewünschten Prozess ab.

Für die erste Einordnung ist deshalb eine konkrete Frage hilfreicher als eine allgemeine Funktionsliste: Welches Produkt soll wer konfigurieren, und welches Ergebnis soll anschließend im Betrieb ankommen? Das kann eine qualifizierte Anfrage, ein bearbeitbares Angebot oder eine abgestimmte Auftragsübergabe sein.

3D-Darstellung, Produktregeln und CPQ unterscheiden

CPQ steht für Configure, Price, Quote: ein Produkt zusammenstellen, kalkulieren und daraus ein Angebot vorbereiten. Die Beschreibung des individuellen CPQ-Systems erläutert, wie Configurix Katalogabhängigkeiten, Preisregeln und Angebotsausgaben auf einen Betrieb ausrichtet. Eine 3D-Ansicht ist dabei ein visueller Teil des Ablaufs; sie ersetzt nicht die hinterlegten Regeln.

Für deine Vorbereitung lassen sich drei Fragen trennen. Erstens: Welche Varianten müssen sichtbar sein? Zweitens: Welche Kombinationen darf der Betrieb tatsächlich anbieten? Drittens: Wie entstehen Positionen, Preise und Freigaben? Diese Trennung hilft, eine anschauliche Demo nicht versehentlich mit einem bereits vollständig abgestimmten Vertriebsprozess gleichzusetzen.

Configurix beschreibt außerdem den Umgang mit Preisänderungen und Angebotsrevisionen. Kläre im Projekt, was bei einem neu begonnenen Entwurf, einem wieder geöffneten Projekt und einem bereits versandten Angebot geschehen soll. Nimm dafür eigene nachvollziehbare Muster mit. Eine neue Preisliste und die Änderung eines bestehenden Kundenangebots sind unterschiedliche Vorgänge.

Beispiel: Eine Pergola vom Maß bis zur Angebotsanfrage

Fiktives Planungsbeispiel: Ein österreichischer Fachhändler möchte einen Teil seines Pergola-Sortiments online erklären. Interessenten wählen zunächst eine Bauform, danach Maße, Oberfläche und vorgesehenes Zubehör. Der Händler möchte mit der Anfrage erkennen können, welche Zusammenstellung gemeint ist. Dieses Beispiel beschreibt einen möglichen Projektumfang, keinen realen Kundenfall und kein garantiertes Verkaufsergebnis.

Das Team erstellt vorab eine kleine Liste mit drei gültigen Zusammenstellungen und einer unzulässigen Kombination. Dazu notiert es die jeweils erwartete Darstellung und die fachliche Begründung. In der Demo lässt sich dann prüfen, ob Auswahl, Hinweise und übernommene Daten zur eigenen Produktlogik passen.

Für eine Maßanfertigung bleibt außerdem festzulegen, welche Angaben eine erste Kundenanfrage liefern darf und welche später technisch bestätigt werden müssen. Ein Bildschirmmodell ersetzt kein erforderliches Aufmaß oder eine fachliche Freigabe. Kennzeichne den vorgesehenen Status im Ablauf eindeutig, damit Interessent und Betrieb dieselbe Erwartung haben.

Die Übergabe an Vertrieb und Fertigung mitdenken

Die Herstellerlösung von Configurix beschreibt zusätzliche Möglichkeiten wie die Zuordnung ausgewählter Komponenten zu Artikelcodes, Mengen und Stücklisten. Ebenso werden Angebote, Vertriebsprojekte und Auftragsabläufe genannt. Welche davon benötigt werden, sollte anhand eines konkreten Produkts entschieden werden.

Lege zunächst fest, welches Dokument oder welcher Datensatz nach der Konfiguration gebraucht wird. Eine Zusammenfassung für das Erstgespräch ist etwas anderes als eine freigegebene Fertigungsstückliste. Notiere, wer die Angaben prüft und wann der nächste Verarbeitungsschritt erlaubt ist.

Die eigene B2B-Angebotsbeschreibung sollte denselben Ablauf verständlich ankündigen. Wer online lediglich eine Anfrage vorbereitet, sollte nicht den Eindruck erhalten, bereits einen vollständig geprüften Fertigungsauftrag ausgelöst zu haben.

Website-Einbindung und Systemanbindung konkret abgrenzen

Eine Einbindung auf der bestehenden Website und eine Datenverbindung mit einem CRM- oder ERP-System lösen unterschiedliche Aufgaben. Die Integrationsinformationen von Configurix unterscheiden solche Verbindungen ausdrücklich nach Datenfluss und Zuständigkeit. Ein Plattformname allein beschreibt noch nicht, welche Daten tatsächlich übertragen werden.

Für eine Anfrage genügt zunächst eine kurze Übersicht: vorhandenes Website-System, gewünschtes Zielsystem, benötigte Daten und zuständige Betreuung. Kläre dann, ob beispielsweise eine Konfigurationsreferenz, ausgewählte Optionen oder Angebotsdaten weitergegeben werden sollen. Eine mögliche Anbindung ist kein Beleg dafür, dass jede Edition und jeder individuelle Ablauf ohne weitere Abstimmung unterstützt wird.

Bitte in der Projektplanung auch um eine Beschreibung für fehlgeschlagene Übergaben. Wer bemerkt sie, wo bleibt das gespeicherte Projekt und wie wird der offene Vorgang bearbeitet? Diese Fragen machen den gewünschten Betriebsablauf greifbar, bevor zusätzliche Verbindungen bestellt werden.

Mit diesen Unterlagen wird die Configurix-Demo konkret

Wähle eine überschaubare Produktgruppe als Ausgangspunkt. Die folgende Liste ist eine praktische Gesprächsvorbereitung, keine Zusage für einen festen Implementierungsumfang:

  • Produkt: aktueller Katalog, Zeichnungen und vorhandene 3D-Daten.
  • Auswahl: Maße, Materialien, Optionen und bestätigte Ausschlüsse.
  • Kalkulation: freigegebene Preisbeispiele mit nachvollziehbarem Ergebnis.
  • Ausgabe: Musterangebot oder gewünschte Anfrageinformationen.
  • Nutzer: Kunden, Händler oder interner Vertrieb mit ihren Aufgaben.
  • Übergabe: benötigte Systeme, Daten und Freigaben.
  • Abnahme: gültige Beispiele, Grenzfälle und verantwortliche Prüfer.

Ein klarer Umfang erleichtert die Beurteilung von Aufwand und Angebot. Für eine allgemeine Web-Projektvorbereitung kannst du zusätzlich das Briefing für Website-Projekte nutzen. Weitere Anbieter findest du im IT-Unternehmensverzeichnis.

Der nächste Schritt ist ein Gespräch anhand deines tatsächlichen Produkts. Lass dir dabei den vereinbarten ersten Funktionsumfang, die benötigten Unterlagen, den Zeitplan und die laufende Betreuung erläutern. Entscheide anhand dieses Vorschlags, welche Konfigurations- und Vertriebsaufgaben du zuerst umsetzen möchtest.

Häufige Fragen

Für welche Unternehmen ist Configurix gedacht?

Die Anbieterinformationen richten sich vor allem an Hersteller, Händler und Montagebetriebe mit konfigurierbaren oder maßgefertigten Produkten. Ob der gewünschte Ablauf passt, sollte anhand des eigenen Katalogs besprochen werden.

Sind configurix.com und configurix.at unterschiedlich ausgerichtet?

configurix.com präsentiert das Angebot international auf Englisch; configurix.at stellt die Leistungen auf Deutsch vor. Prüfe Projektumfang und aktuelle Ansprechpartner direkt beim Anbieter.

Ist ein 3D-Konfigurator automatisch ein vollständiges CPQ-System?

Nein. Die visuelle Auswahl, Produktregeln, Kalkulation, Angebotsausgabe und Systemübergaben sind getrennt zu definierende Bestandteile. Welche davon umgesetzt werden, ergibt sich aus dem vereinbarten Projekt.

Welche Kosten und Fristen gelten für eine individuelle Umsetzung?

Dafür ist ein konkreter Umfang erforderlich. Produktdaten, Regeln, Ausgaben und benötigte Verbindungen sollten zuerst geprüft werden. Dieser Überblick nennt deshalb keinen pauschalen Projektpreis und keinen garantierten Starttermin.

Quellen & weiterführende Informationen

Veröffentlicht am 23. Oktober 2026. Externe Informationen können sich ändern.